Sonntag, 1. Juni 2014
Zum Umgang
.. mit Menschen, die unsere Welt anders sehen als die übrigen 98%.

http://www.zeit.de/community/2014-05/gutmenschen-debatte-meinungsfreiheit

Kommentar:
"Da ist er ja mal wieder ... der Gutmensch. Lange nichts von ihm gehört. Er hat so was rührend-naives an sich, so etwas Weltfremdes, wenn er auch wirklich überall noch was Gutes, was Positives sieht oder glaubt zu entdecken. Dem wahren Zyniker entlockt er nur ein mildes Lächeln. Zuerst. Aber, wenn er, der Gutmensch dann weiter macht geht er ihm, dem Zyniker, gewaltig auf den Keks.
Auf den Keks geht er, der Gutmensch, aber auch dem Realisten. Der weiß nämlich, dass an dieser Welt nichts Gutes dran ist."


Und weil der Realist "weiß", dass es auf dieser Welt eh nichts Gutes gibt, mag er sich denn halt so eklig geben, wie er will. Be the worst you can be, mir gehört die Welt, und Sprit ist schon wieder so teuer. Nur Sofahelden-Zyniker und Kaputte sind cool, denn sie haben ja die Welt verstanden. Die Gleichgültigen müssen hier sowieso erst gar nicht erwähnt werden.

...

Wie lautet doch so ein abgedroschenes Motto? "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es".

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FairTrade
.. Gedanke und Umsetzung vor Ort.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fairtrade-betriebe-zahlen-arbeiter-laut-studie-schlecht-a-971940.html

Klar, dass jetzt viele "sinnlose Beutelschneiderei" wettern, denen auch so mehr oder weniger egal ist, was hinter ihrer Strassenecke passiert. Ich finde FT nach wie vor richtig; dass das System noch ausnutzbare Schwächen hat, kann .. nein, muss noch angegangen werden. Aber wieviel Einfluß hat man als Verbraucher darauf? Und warum werden gerade Hilfsarbeiter von der Verteilung ausgenommen? *

Sehr schade, dass die ohnehin Ärmsten immer noch den Kürzeren dabei ziehen. :/

Edit: Kommentar zur Studie
http://www.fairtrade.net/single-view+M5a2383b864f.html

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